Gemäss der Studie «Entrepreneurial Impact of Academic Institutions» der TU München, der ETH Zürich und der Universität Innsbruck befinden sich vier der zehn Top-Hochschulen der DACH-Region in der Schweiz – darunter die Universität Zürich mit 461 Startup-Gründungen zwischen 2014 und 2024.
Die Studie misst den «Entrepreneurial Impact» der Hochschulen nicht nur anhand von Lizenznahmen und Patenten, sondern basierend auf den Abschlüssen und Karrierewegen der Gründer:innen. Damit rücken die Alumni und ihr Beitrag zur Innovationskraft der UZH ins Zentrum.
«Der Ort, wo alles begann»
Viele Gründer:innen nennen die UZH als entscheidenden Ausgangspunkt ihrer unternehmerischen Reise. Hier haben sie das nötige Wissen für ihre Geschäftsidee erworben, ihre Mitgründer:innen getroffen oder den entscheidenden Impuls erhalten, gesellschaftlich etwas bewegen zu wollen.
UZH-Alumna Patrizia Laeri, Mitgründerin und CEO der Fintech-Plattform ellexx, blickt mit klaren Worten auf die prägende Rolle der UZH zurück: «Die UZH war für mich eine hervorragende Lehranstalt. Die besten Pioniere der Verhaltensökonomie haben mir eine neue Sicht auf Märkte, Börse und Wirtschaft eröffnet. Das hat mich ermutigt, etwas verändern zu wollen – und letztlich zu gründen.»
Vielfalt als Innovationsmotor
Die Studie analysiert auch, wie viele Startups eine Finanzierung erhalten haben – ein Zeichen für die Attraktivität der Geschäftsideen im Markt. Mit einer Quote von 54 Prozent belegt die UZH Platz sechs innerhalb des Rankings der 25 Top-Hochschulen.
Besonders stark vertreten sind UZH-Startups in den Bereichen Gesundheit (66), Fintech (48) und Enterprise Software (30). Die Vielfalt der universitären Forschung zeigt sich also auch in ihrer Startup-Landschaft.
«Wir übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse aus der akademischen Forschung in innovative, alltagstaugliche Produkte,» beschreibt Dr. Teresa Cramer, Mitgründerin des Startups FoodFor, den Transfer von der Wissenschaft in die Praxis. Damit haben sie einen entscheidenden Vorteil auf dem Markt: «Das Zusammenspiel von Forschung und Anwendung macht uns einzigartig.»
Ein Ökosystem, das Ideen wachsen lässt
Durch die Leistungen des UZH Innovation Hub, wie etwa die Vergabe von UZH-Startup-Labels und spezifische Förderprogramme, schafft die Universität Zürich ein Ökosystem, das Ideen wachsen lässt und Gründer:innen unterstützt – von der Idee bis zum Markteintritt.
Viele Alumni bleiben der UZH eng verbunden – nicht nur als Gründer:innen, sondern auch als Mentor:innen und künftige Arbeitgeber:innen: «Die UZH ist für mich der Ort, wo alles begann, und der Ort, wo wir sicherlich noch viele junge Talente rekrutieren werden,» erklärt UZH-Alumnus Yannick Blättler, Gründer von NEOVISO.
UZH Alumni Startup Stories
Erfolgreiche Forschungsarbeiten und kreative Ideen motivieren zahlreiche Ehemalige der UZH, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. In der Serie «UZH Alumni Startup Stories» stellen wir Jungunternehmer:innen und gestandenen Entrepreneur:innen Fragen zum Schritt in die Selbstständigkeit.
Zur Startup-Story von Patrizia Laeri mit ellexx universe AG
Zur Startup-Story von Dr. Teresa Cramer mit Food For Labs AG
UZH Alumni Entrepreneurs
Spin-offs und Unternehmer:innen der Universität Zürich spielen eine immer wichtigere Rolle im Schweizer Startup-Ökosystem. Das interdisziplinäre Chapter UZH Alumni Entrepreneurs widmet sich der Förderung von Innovation, Leadership und Unternehmertum. Mehr erfahren
Jeannette Bours, UZH Innovation Hub
Anna-Julia Lingg, UZH Alumni