«Alumnae und Alumni können unsere Studierenden inspirieren» UZH-Rektor Michael Schaepman 

Published on April 4, 2022

Weshalb ist es für die Universität Zürich wichtig, mit ihren Absolventinnen und Absolventen in Kontakt zu bleiben? Wie können Alumnae und Alumni ihre Verbundenheit mit der UZH ausdrücken? Und welche Rolle spielen dabei die Alumni-Organisationen? 3 Fragen an UZH-Rektor Michael Schaepman.

Drei Fragen an UZH-Rektor Michael Schaepman


Weshalb ist es für die Universität Zürich wichtig, mit ihren Absolventinnen und Absolventen in Kontakt zu bleiben?

Die Universität Zürich profitiert enorm von einem lebendigen und diversen Alumni-Wesen. Ehemalige stärken die Reputation der UZH, wenn sie positiv über ihre Studienzeit berichten. Erfolgreiche UZH-Alumnae und -Alumni können zudem eine Quelle der Inspiration für unsere Studierenden sein. Hinzu kommt ihre Rolle als Brückenbauer zwischen der Universität und ihrem Umfeld. Die Bedeutung von Kooperationen mit Partnern ausserhalb der Akademie nimmt stetig zu. Absolventinnen und Absolventen können in diesem Kontext wertvolle Kontakte vermitteln. Allerdings ist es mir wichtig, dass der Austausch zwischen der UZH und ihren Ehemaligen auf Gegenseitigkeit beruht. Wir geben unseren Absolventinnen und Absolventen über ihre Studienzeit hinaus positive Emotionen mit, die dazu motivieren, mit der UZH lebenslang in Kontakt zu bleiben. Spitzenforschung, bahnbrechende Erkenntnisse und Innovation wecken immer wieder von Neuem Begeisterung. So profitieren beide Seiten von einer gestärkten Beziehung.

Wie können Alumnae und Alumni ihre Verbundenheit mit der UZH ausdrücken?

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit ist es in meinen Augen, wenn Ehemalige den Kontakt mit der UZH-Community über ihre Studienzeit hinaus pflegen. Sei es, indem sie Weiterbildungen oder Anlässe an ihrer Alma Mater besuchen, sich für die Alumni engagieren oder sich ganz einfach fortwährend über den Fortschritt der UZH in den Bereichen Forschung, Lehre und Weiterbildung informieren und die UZH ausserhalb der Akademie positiv ins Gespräch bringen. Besonders dankbar sind wir jenen Alumnae und Alumni, die der UZH etwas zurückgeben und beispielsweise wissenschaftliche Publikationen oder Mentoring-Programme für Studierende finanziell unterstützen. Wir werden diese Möglichkeiten in Zukunft noch stärker ausbauen.

Welche Rolle spielen dabei die Alumni-Organisationen?

Meiner Meinung nach liegen die Hauptaufgaben der Alumni-Organisationen darin, die Vernetzung unter den Ehemaligen zu fördern, die Verbundenheit zur UZH aufrechtzuerhalten und mit Stolz die Reputation ihrer Alma Mater national und international zu stärken. Dazu müssen die Alumni-Organisationen zusammen mit der UZH ein niederschwelliges Angebot für alle Alumnae und Alumni zur Verfügung stellen, welches es einfach macht, die genannten Hauptaufgaben wahrzunehmen. Unsere zunehmend interdisziplinäre Forschung sowie die Vielfalt der Themen ist der grösste Mehrwert der UZH und etwas, was die Menschen zu begeistern vermag. Eine lebenslange Begeisterung für die UZH halte ich für entscheidend, um eine lebendige Alumni-Kultur zu schaffen

Anna-Julia Lingg, UZH Alumni