Zwischenbericht zum Spendenaufruf

09 Jul 2020

Über 500 Mitglieder sind dem Spendenaufruf von UZH Alumni gefolgt und unterstützen ihre Alma Mater mit Überzahlung des Mitgliederbeitrags oder Einzelspenden. UZH Alumni kann somit eine erste Tranche von CHF 70 000 an den Pandemiefonds überweisen und stellt ebenso viel für die Pandemie-Nothilfe für Studierende der UZH bereit. Bereits im April waren es mehrheitlich Alumnae und Alumni, die den Crowdfunding-Aufruf der UZH unterstützten.

Rund 50 000 CHF haben die Mitglieder von UZH Alumni bislang für den Pandemiefonds und die Pandemie-Nothilfe für Studierende durch Überzahlung des Mitgliederbeitrags oder Einzelzahlungen gespendet. Diese erfreuliche Summe unterstreicht die Verbundenheit und Solidarität zahlreicher Ehemaliger mit ihrer Alma Mater. UZH Alumni ergänzt diesen Betrag mit 30 CHF aus jedem eingegangenen Mitgliederbeitrag: Inzwischen sind dies zusätzliche CHF 90 000. 

Um die Projekte möglichst schnell finanziell zu unterstützen, wird bereits jetzt eine erste Tranche von CHF 70 000 an den Pandemiefonds der UZH überwiesen. Weitere CHF 70 000 sind für die Nothilfe für Studierende reserviert, die durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Die UZH kann diese Spendengelder abrufen, sobald der bisher bereitgestellte Betrag von CHF 300 000 aufgebraucht ist. Nach Ende der Abrechnungsperiode 2020 wird UZH Alumni eine zweite Überweisung der Spenden einleiten, hinzu kommen noch die Beiträge von Mitgliedern der Mitgliedsvereine, die sich am Spendenaufruf beteiligt haben.
Weitere Informationen zur Pandemie-Nothilfe für Studierende der UZH  


Informationen zum Pandemiefonds
Zu den unterstützten Projekten gehört die schweizweite Antikörpertest-Studie des Forscherteams um die Professoren Milo Puhan und Jan Fehr vom Institut für Epidemiologie, Biostatik und Prävention der UZH. Gemeinsam mit der Swiss School of Public Health testen sie Menschen verschiedener Alterskategorien repräsentativ auf Antikörper gegen das Coronavirus. Damit wollen sie verlässliche Zahlen über die Ausbreitung des Virus in der Schweiz und die Immunität dagegen gewinnen. 
Zum Interview mit Milo Puhan im UZH Magazin

In einer weiteren Studie untersucht Immunologie-Professor Onur Boyman mittels Bluttests das Immunsystem und die Immunantwort von Covid-19-Betroffenen. Dabei geht es einerseits darum Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf möglichst früh zu identifizieren und andererseits die Patienten gezielter medikamentös zu therapieren.

Ein interdisziplinäres Team um Virologie-Professorin Alexandra Trkola entschlüsselt die Antikörperantwort von Covid-19-Infizierten sowie von bereits genesenen Personen. Das gibt Aufschluss darüber, ob und wie immun die Betroffenen gegen eine weitere Infektion mit dem Virus sind. Die Ergebnisse können genutzt werden für die Entwicklung von Impfstoffen, therapeutischen Antikörpern oder Plasmatherapien.

Weitere Projekte werden je nach Dringlichkeit und Verlauf der aktuellen Corona-Krise dazukommen. Lanciert wurde die Spendenkampagne im April als Crowdfunding durch die UZH Foundation. Die bislang von Privatpersonen eingegangenen Spenden in Höhe von 245 000 CHF stammen mehrheitlich von Alumnae und Alumni. 
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