
FAN-Fellowships 2025: UZH Alumni unterstützt neun Nachwuchstalente der Universität Zürich
Der Fonds zur Förderung des akademischen Nachwuchses (FAN) von UZH Alumni vergibt 2025 «Academic Excellence Fellowships» an neun herausragende Nachwuchsforschende der Universität Zürich. Insgesamt CHF 691’000 fliessen in Projekte, die den wissenschaftlichen Beirat in einem kompetitiven Auswahlverfahren durch ihre gesellschaftliche Relevanz und internationale Strahlkraft überzeugten. UZH Alumni setzt damit ein Zeichen für wissenschaftliche Exzellenz, gesellschaftliches Engagement und die enge Verbundenheit mit der Alma Mater.
Die diesjährigen FAN-Fellows widerspiegeln die thematische Vielfalt und wissenschaftliche Exzellenz der Forschung an der UZH: Ihre Projekte reichen von neuartigen Therapieansätzen für Schlaganfall- und Krebspatient:innen über eine Citizen-Science-Initiative zum Vogelschutz bis hin zur rechtlichen Analyse globaler Klimapolitik und ethischer Unternehmensführung.
Die FAN-Fellows 2025
-
Dr. Candela Diaz Canestro erforscht die Wirkung eines β3-adrenergen Rezeptor-Agonisten auf die Prävention und Behandlung des akuten ischämischen Schlaganfalls.
-
Dr. André Ferreira entwickelt mit dem Citizen-Science-Projekt MyFlock ein KI-gestütztes Vogelfutterhaus zur Überwachung einheimischer Vogelpopulationen.
-
Dr. Viktoriya Gurash befasst sich mit der Fragmentierung der internationalen Klimaregulierung und deren Schnittstellen zum Menschenrechtsschutz.
-
Dr. Lisa-Katrin Kaufmann untersucht, wie Fasten die neuronale Stressverarbeitung beeinflusst.
-
Dr. Jenny Christine Kienzler erforscht das Potenzial von Makrophagen zur Bekämpfung der Immunsuppression bei bösartigen Hirntumoren.
-
Dr. Baiba Renerte entwickelt neue Methoden zur Messung und Förderung ethischer Unternehmenskultur.
-
Dr. Peter Rupprecht analysiert Kalzium-Signale in Astrozyten mit modernster 3D-Mikroskopie.
-
Dr. James Southwell beschreitet neue Wege zur Einkapselung von Radionukliden für die Krebstherapie mithilfe supramolekularer Chemie.
-
Dr. Michelle Yancoskie arbeitet an der Entschlüsselung der 3D-Genomarchitektur bei resistenten Krebszellen, um die Wirksamkeit der Chemotherapie zu verbessern.
«Die Förderung junger, talentierter Forschender ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft und der Universität Zürich als herausragende akademische Bildungsstätte», betont FAN-Präsident Dr. Balz Hösly. «Mit dem FAN schaffen wir Raum für mutige Ideen, exzellente Forschung und sichere Perspektiven für eine akademische Laufbahn – getragen von der Verbundenheit unserer Alumni und Alumnae mit ihrer Universität und von unseren Stiftungspartnern.»
Ausgezeichnete Exzellenz
Zusätzlich zu den Fellowships wurden bereits im Februar drei FAN Awards in Zusammenarbeit mit dem Graduate Campus im Rahmen der «Sparkling Research»-Gala verliehen. Insgesamt ergibt sich damit für das Jahr 2025 eine Fördersumme von CHF 706'000 zugunsten des akademischen Nachwuchses der UZH.
Der FAN und UZH Alumni wünschen allen geförderten Wissenschaftler:innen viel Erfolg bei ihrer Forschung!
Über den FAN
Mit dem Fonds zur Förderung des akademischen Nachwuchses (FAN) unterstützt UZH Alumni mit privaten Fördermitteln hervorragende junge Forscherinnen und Forscher in ihrer akademischen Laufbahn. Dabei setzt UZH Alumni auf Nachwuchstalente aller Fakultäten und hilft so der Universität Zürich mit ihrer grossen Vielfalt an Studienfächern, auch in Zukunft neue Erkenntnisse und Fortschritte in einem breit angelegten Rahmen zu ermöglichen. Seit seiner Gründung 1998 hat der FAN über CHF 14 Millionen an mehr als 200 Nachwuchsforschende vergeben.
Finanziert wird der FAN durch Spenden, Gönnerbeiträge und Legate – insbesondere von UZH-Alumni – sowie durch Stiftungen.
Der FAN ist von der Erbschaft- und Schenkungssteuer befreit. Zuwendungen können steuerlich in Abzug gebracht werden.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!
Kontakt
Text: Anna-Julia Lingg, UZH Alumni
Titelbild: Dr. Candela Diaz Canestro, Dr. André Ferreira, Dr. Viktoriya Gurash, Dr. Lisa-Katrin Kaufmann, Dr. Jenny Christine Kienzler, Dr. Baiba Renerte, Dr. Peter Rupprecht, Dr. James Southwell, Dr. Michelle Yancoskie (von oben links nach unten rechts)
