Reich sein. Erben, Glück und Gutes tun.

Nov 19, 2019

Reichtum ist kontrovers: Er fasziniert uns, man kann ihn zur Schau stellen oder damit Gutes tun. Das aktuelle UZH-Magazin beleuchtet, was Reichtum bedeutet, wie man reich und erfolgreich wird und was man sinnvollerweise mit Reichtum tun könnte – zum Beispiel auch der UZH etwas zurückgeben.

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Talk im Turm: Wer macht das Rennen? 
Reich zu sein bedeutet nicht in allen Epochen dasselbe. Und Gerechtigkeit ist eine Frage der Sichtweise. Im Podiumsgespräch über Reichtum und Chancengerechtigkeit Mitte Oktober richtete Mittelalter-Historiker Simon Teuscher den Blick in die Tiefen der Geschichte. Und stellte dabei klar: Fortschritt bedeutete niemals Fortschritt für alle.

Das Rennen macht in der Regel, wer schon einen Vorsprung hat – durch Erbschaften materieller oder immaterieller Natur. Was die Chancengerechtigkeit anbelangt, sagte die Soziologin Katja Rost, dürfe man sich keinen Illusionen hingeben: Die soziale Herkunft sei nach wie vor eine starke Determinante für den beruflichen Werdegang und den gesellschaftlichen Erfolg. So stammten zum Beispiel in der Schweiz noch immer überproportional viele der Kinder, denen der Sprung ans Gymnasium gelingt, aus akademischem Elternhaus.
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Gemeinsam für unsere UZH
Der UZH etwas zurückzugeben, war schon das Gründungsmotto des Zürcher Hochschulvereins 1883. Heute engagieren sich viele Alumni-Organisationen im Grossen und Kleinen für unsere Alma Mater – mit Coaching- und Mentoring-Programmen für Studierende, mit Alumni-Preisen für besondere Leistungen oder mit der Unterstützung wissenschaftlicher Publikationen und Tagungen.
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Anna-Julia Lingg


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