Innovatives Lehrformat: Reise durch romanische Sprachwelten

Okt 22, 2019

Wer ein Romanistikstudium an der UZH beginnt, taucht seit neuestem in sieben Sprachtraditionen zugleich ein. Möglich wird dies dank einem Blended-Learning-Angebot, das Videos in verschiedenen romanischen Sprachen integriert. Das innovative Lehr- und Lernkonzept hat Leuchtturmcharakter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Romanische Seminar der UZH vereint alle Sprachen lateinischen Ursprungs unter einem Dach. Dieses besondere Merkmal der Mehrsprachlichkeit rückt im Studienalltag häufig in den Hintergrund. Die Studentinnen und Studenten gehen in der Regel getrennte Ausbildungswege: Wer Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch oder Rätoromanisch studiert, besucht die Veranstaltungen des jeweiligen Studienprogramms.  

«Wir haben schon seit längerem überlegt, wie wir die verschiedenen Studierendengruppen innerhalb des Romanischen Seminars zu Beginn ihres Studiums in Kontakt bringen und somit ihr Interesse für andere romanische Sprachen wecken können», sagt Seminarleiterin Tatiana Crivelli. «Ausserdem diskutierten wir im Zuge der Bologna-Reform, wie wir eine sprach- und disziplinenübergreifende Einführung ins Romanistikstudium anbieten können.»

Nun ist es soweit: Die Studienanfängerinnen und -anfänger der Romanistik absolvieren gemeinsam zwei Einführungsmodule, die ihnen die Grundlagen verschiedener Teilgebiete der romanischen Sprach- und Literaturwissenschaft vermitteln. «Prolegomena Linguistik» und «Prolegomena Literatur», so heissen die obligatorischen Module, werden vom strategischen Lehrkredit der UZH gefördert.

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Text: Nathalie Huber, Redaktorin UZH News


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