Rückblick Ethik-Höck (05.09.2019) mit Monika Wilhelm: Vorstellungskraft nach Iris Murdoch – oder: Was hat Erzählliteratur mit Freiheit zu tun?

25 Sep 2019

Hilft uns Literatur, moralisch besser zu werden?

"Natürlich funktioniert das mit Literatur, denn so habe ich es selbst erlebt und bei meinen Kindern wirken Geschichten auch", werden einige sagen. Andere sind da skeptischer und denken, es sei mehr Wunsch als Wirklichkeit.

Die Philosophin und Schriftstellerin Iris Murdoch meint, es funktioniere nur, wenn die Lesenden den Schritt von der Fantasie zur Imagination machen können.

Monika Wilhelm, unser Gast am Ethik-Höck vom 5.9.19, ist vorsichtig mit der Antwort, denn klare Evidenz gibt es offensichtlich nicht.

Der Fokus am Ethik-Höck lag auf Gedanken von Iris Murdoch zu Realität, Vorstellungskraft, Freiheit und Literatur. Ein zentrales Thema waren auch Unterschiede zwischen Philosophie und Literatur. Dabei ist für Iris Murdoch die Frage nach der Ethik, bzw. wie wir uns moralisch verbessern können, zentral.

Monika Wilhelm hat ihre einleitende Präsentation für den Ethik-Höck in "erweiterten Stichworten" in einem pdf gut strukturiert zusammengefasst.

Der folgende Bericht greift wichtige Punkte der Präsentation auf. Dabei wird "notgedrungen" einiges aus der Zusammenfassung von Monika Wilhelm wiederholt. Anschliessend werden ein paar Themen aus der Diskussion mit den Alumni beschrieben.

Im Einzelnen:

  • Realitätsverständnis und Verständnis des Menschen

  • Egoistische Vorstellungskraft (Fantasie) und kreative Vorstellungskraft (Imagination)

  • "Sola gratia" der Reformatoren

  • Die Grundfrage der Ethik und die Antwort von Iris Murdoch

  • Kinderbücher und Onkel Toms Hütte als Beweis für moralische Besserung?

  • Bücher, die bei einzelnen Alumni "gewirkt" haben

Antworten bzw. Klärung dazu im Bericht.


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