Auf dem Weg zur «Generation Innovation»

Aug 12, 2019

Die Universität Zürich zählt zu den innovativsten Europas. Der UZH Innovation Hub sorgt als Drehscheibe dafür, dass Entdeckungen aus der Forschung noch öfter zu unternehmerischen Erfolgen führen. Alumni und Alumnae spielen dabei als Mentorinnen, Coaches oder Investoren eine wichtige Rolle.

Text von Prof. Dr. Michael Schaepman, Prorektor Forschung, und Dr. Maria Olivares, Leiterin Innovation

Prof. Dr. Michael Schaepman, Prorektor Forschung

Innovation an der Universität Zürich hat Tradition: Grundlagenforschung ist der ideale Boden für Entdeckungen. Zahlreiche Erfindungen aus den verschiedenen Disziplinen der UZH führen zu erfolgreichen neuen Produkten, Dienstleistungen und Anwendungen mit gesellschaftlichem Nutzen. Die Innovationskraft der UZH zeigt sich nicht zuletzt in den erfolgreich gegründeten UZH-Spin-off-Firmen – mehr als 100 Unternehmen seit 1999, das ist alle zwei Monate eine neue Spin-off-Firma. Und seit Jahren gehört die Universität Zürich zu den innovativsten Universitäten Europas, siehe etwa das neueste Reuters Ranking «Europe’s Most Innovative Universities 2019», in dem die UZH Platz 9 belegt. 

Interdisziplinäre Vielfalt als Stärke
Innovation braucht nicht nur Wissen, sondern Vielfalt und eine Innovationskultur, die Raum lässt für kreative Ideen und Zusammenarbeit. Es geht darum, mit kreativen Lösungsansätzen, die gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit anzugehen. An der UZH – der grössten Volluniversität in der Schweiz – wird interdisziplinäre Zusammenarbeit deshalb grossgeschrieben, denn Vielfalt zeichnet die Universität aus. 

UZH Innovation Hub als Katalysator
Um das gesamte Innovationspotenzial an der UZH noch besser auszuschöpfen, wurde 2018 der UZH Innovation Hub lanciert. Als erfolgreiche Drehscheibe für Innovation und Unternehmertum stärkt er die Sichtbarkeit von akademischen Innovationen der Universität, beschleunigt den Transfer neuester Forschung und Technologien in die Anwendung, fördert durch gezielte Angebote und Massnamen das unternehmerische Denken der Forschenden und Studierenden und unterstützt UZH-Angehörige bei der Verwirklichung ihres unternehmerischen Vorhabens bis hin zur Firmengründung. Erfindungen mit gesellschaftlicher Relevanz und höchster wissenschaftlicher Qualität sollen so vermehrt nutzbar gemacht und zukünftige Führungskräfte mit unternehmerischem Spirit für Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie ausgebildet werden. 

Wertvolles Mentoring durch Alumni
Viele unserer UZH-Alumni sind dabei selbst äusserst erfolgreich unternehmerisch tätig. Und darauf sind wir stolz! Denn sie bringen nicht nur Expertise in vielfältiger Hinsicht in die Innovation der UZH ein, sie sind für die UZH auch eine wichtige Verbindung, um Brücken in die Wirtschaft zu schlagen. Wir sind daher sehr daran interessiert, die Ehemaligen der UZH stärker bei uns einzubinden. Das Spektrum der Möglichkeiten ist vielfältig: sei es beim Aufbau neuer Netzwerke, dem Engagement als Mentorinnen und Mentoren oder als Coaches, oder vielleicht sogar bei finanzieller Unterstützung der UZH-Entrepreneurship-Programme. 

www.innovation.uzh.ch
 

Michael Schaepman

Studienabschluss: Dipl. geogr. UZH, 1993 (Geographie, Experimentalphysik und Informatik), Dr. sc. nat. UZH, 1998 (Geographie), Postdoc an der University of Arizona (USA)

Position: Professur für Fernerkundung am Geographischen Institut der UZH seit 2009, Prorektor Forschung und zuständig für die Bereiche Innovation und Nachwuchsförderung seit 2017

Entrepreneur: 1996 Mitgründer der Softwarefirma Netcetera AG zusammen mit vier Studienkollegen der UZH. Die Firma ist spezialisiert auf die Entwicklung von Individualsoftware.  

 

Fragen-Stafette: Was ich wissen möchte...
Prof. Dr. Onur Boyman, Mitgründer von Anaveon, wie haben Sie das UZH-Förderumfeld bei der Spin-off-Gründung erlebt?
Die Antwort von Onur Boyman lesen Sie demnächst hier im Newsportal.

 

Anna-Julia Lingg


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